Guttbye-Demo

27. Februar 2011

Da ich gerade in Berlin bin, habe ich die Chance genutzt und war gestern auf der Guttbye-Demo. Ein bisschen mehr Text zu der ganzen Guttenberg-Geschichte kommt in den nächsten Tagen, hier und jetzt erstmal nur ein kurzes Video von der Demo:

(Veröffentlicht von mir unter cc-by-nc-sa)

Eine Übersicht über weitere Texte, Bilder und Videos gibt es hier.


Die Bahn und ich…

24. Februar 2011

Ich habe der Bahn also noch mal, wie angekündigt, eine Chance gegeben. Und wie nahezu jede Bahnfahrt, seit ich meine BahnCard 100 gekündigt habe, war auch diese Fahrt die reinste Katastrophe. Die Deutsche Bahn scheint sehr nachtragend zu sein…

Eigentlich wollte ich um 10:55 Uhr in Rosenheim starten, aber als ich morgens im Internet nach den aktuellen Zuginfos schaute, sah ich, dass mein EuroCity 30 Minuten Verspätung hat. Damit war klar, dass ich den nicht mehr nehmen konnte, wenn ich in München meinen ICE bekommen möchte. Der Zug davor war ein RegionalExpress um 10:30 Uhr. Mit dem würde ich zwar 40 Minuten Wartezeit in München haben, aber wenigstens den ICE bekommen. Ich hatte aber eine Sparpreis-Fahrkarte und die hat Zugbindung, das heißt, man darf nur exakt die Züge benutzen, die auf der Fahrkarte aufgeführt sind. Das heißt, ich hatte ein Ticket für den EuroCity (Produktkategorie B) und wollte mit dem Nahverkehr (Produktkategorie C) fahren, was aber so mit der Fahrkarte nicht erlaubt gewesen wäre. Also bin ich in Rosenheim zum ServicePoint und habe mir die Zugbindung für meine Fahrkarte für den Teilabschnitt bis München Hbf aufheben lassen.

Die Fahrt nach München verlief dann unspektakulär. Dort stand der Zug schon am Bahnsteig, wurde aber noch gereinigt, weswegen die Türen verschlossen waren. Das war schon immer ein unglaublich lustiges Schauspiel, wie viele Fahrgäste immer wieder probieren, ob die Türen schon offen sind und wie nervös sie sich umschauen, ob irgendjemand anders am Zug eine Tür öffnen konnte.

Der ICE fuhr pünktlich los, aber wir sollten nicht weit kommen – nach 5 Minuten Fahrt hielt der Zug an und es kam die Durchsage, dass es eine technische Störung an einem unserer Wagen gibt und wir hier nun ca. 10 – 15 Minuten stehen werden. Es dauerte dann auch gute zehn Minuten, bis es weiter ging, aber nur langsam und dann ertönte die Durchsage, dass der Zug defekt ist und nur noch in den nächsten geeigneten Bahnhof rollen wird. Der nachfolgende ICE nach Hamburg würde kurz darauf ebenfalls dort halten und uns bis Nürnberg mitnehmen. In Nürnberg sollte ich ja eigentlich in den Zug nach Berlin umsteigen, aber den konnte ich nun natürlich nicht mehr erreichen. Da man sich, wie immer, darauf verlassen konnte, vom Zugchef erst ziemlich spät Infos zu bekommen, holte ich das Handy raus (ein Hoch auf das mobile Internet) und schaute schnell nach der nächsten Verbindung von Nürnberg nach Berlin. Die sah dann so aus, dass ich in dem Hamburger Zug bis Göttingen sitzen bleibe und dort in den Zug nach Berlin umsteige. Ab Nürnberg verlief die Fahrt dann ruhig und Dank der Fahrplanreserven konnte der ICE auch seine 18 Minuten Verspätung bis Fulda komplett abbauen.

Als Fazit bleibt also zu sagen: 25 Minuten vor Plan losgefahren, 40 Minuten nach Plan angekommen und insgesamt von Haustür zu Haustür 9 Stunden gebraucht. Zum Vergleich: Mit dem Auto waren es beim letzten Mal 3:47 Stunden. Es steht zwar noch die Rückfahrt nach Rosenheim aus, aber ich denke, das war die letzte Chance für das System Eisenbahn. Wir passen einfach nicht mehr zusammen…

 


Spaß bei der Arbeit

20. Februar 2011

Wer mir dafür einen logischen Grund nennen kann, bekommt ein Eis!


X Construction – Lösungen Brücke 6 – 10

13. Februar 2011

Nach den X Construction-Lösungen für die Brücken 1 bis 5, hier nun weiter mit den Brücken 6 – 10. Ab Brücke 8 kann man Stahlseile benutzen, die man auch zur Verstärkung von Stahlträgern verwenden kann. Das heißt, dass die Seile auf den Screenshots nicht immer zu sehen sind. Natürlich gilt auch hier wieder keine Garantie, dass die Brücken so auch bei euch halten. Gerade die Brücke 7 ist bei mir mehr Glück als alles Andere gewesen. Ein Klick auf die Bilder führt zur größeren Version.

Lösung Brücke 6

 

Lösung Brücke 7

 

Lösung Brücke 8

 

Lösung Brücke 9

 

Lösung Brücke 10



Leben in Bayern – Die Sache mit dem Dialekt

13. Februar 2011

Eines der wenigen Dinge, die mich in Bayern nerven, ist die Sache mit dem Dialekt. Damit meine ich nicht den bayerischen Dialekt an sich, denn den finde ich manchmal sogar recht schön anzuhören. Das meiste verstehe ich auch, nur über ein paar Logikfehler stolpere ich immer wieder, zum Beispiel dass das nach oben klingende “obi” hinunter bedeutet. Nerven tun mich hingegen die ewigen Diskussionen zum Dialekt.

An manche Sachen habe ich mich gleich gewöhnt und sie auch übernommen, zum Beispiel geht der Bayer in die Arbeit, während man im norddeutschen Raum auf Arbeit geht. Damit können die Bayern gar nichts angefangen, Zitat: “Du hockst doch nicht auf dem Dach!”. Ich gehe mittlerweile auch immer in die Arbeit und begrüße auch in Berlin die Kassiererinnen im Supermarkt mit “Servus” oder “Grüß Gott”, was natürlich durchaus den ein oder anderen komischen Blick mit sich bringt.

Was mich aber tierisch nervt, ist die “K vs. Sch”-Diskussion beim “Ch”. Heißt es nun Schemie oder Kemie, Schirurgisch oder Kirurgisch, Schina oder Kina? Warum muss das jedes Mal, wenn jemand eines dieser Wörter benutzt, ausdiskutiert werden? Warum kann man nicht einfach gegenseitig akzeptieren, dass es in unterschiedlichen deutschen Sprachräumen unterschiedlich ausgesprochen wird? Für den Nicht-Bayern hören sich Kina und Kemie einfach schlicht falsch an, genauso wie für den Bayern Schina und Schemie. Das sollte man halt einfach dabei belassen. Denn erstens gibt es für beide Seiten Gegenbeispiele (Chemnitz wird überall mit K ausgesprochen, Chile dagegen spricht auch der Bayer mit Sch) und zweitens bringen diese Diskussionen absolut gar nichts, denn niemand wird jemals nachgeben. Also lassen wir das doch einfach!


Stefan (1)

7. Februar 2011

Es war ein später Freitagabend, Stefan war gerade auf der Autobahn auf dem Weg nach Hause. Es war wieder eine lange und anstrengende Arbeitswoche vor Ort bei einem der schwierigsten Kunden gewesen. Aber nun freute er sich auf sein eigenes Bett und ein schönes Wochenende, ehe es am Montag wieder quer durch Deutschland zu einem anderen Kunden gehen sollte. Aber daran wollte er noch gar nicht denken…

Stefan war in der IT-Branche beschäftigt und dafür zuständig, Software-Auslieferungen von seinem Arbeitgeber bei den Kunden vor Ort zu betreuen. Wenn etwas nicht reibungslos lief, war er Ansprechpartner vor Ort oder auch, wenn gar nichts lief, Prügelknabe vor Ort. Aber er mochte seinen Job schon alleine, weil er viel unterwegs war. Jeden Tag den gleichen Weg in die Arbeit und zurück zu fahren, konnte er sich überhaupt nicht vorstellen.

Nun war also wieder eine Woche überstanden und das Wochenende stand vor der Tür. Für den Samstagabend hatte er ein Date mit einer Bekannten ausgemacht, darauf freute er sich sehr, hatte aber auch ein bisschen Angst, denn er wollte ihr an diesem Abend seine Gefühle für sie gestehen. Bis dahin war noch viel zu erledigen: Der Haushalt musste geschmissen werden und er musste sich auch noch aufhübschen, sprich: zum Friseur gehen.

Es waren noch gute 170 Kilometer zu fahren, kurz vor Halbzeit der Strecke, als er merkte, dass er zunehmend müde wurde. Aber das kannte er schon von diversen Fahrten. Für ihn kein Grund, die Geschwindigkeit zu reduzieren und schon gar kein Grund, eine Pause einzulegen. Das würde schließlich nur Zeit kosten…

In Gedanken hing er die ganze Zeit bei seinem Date. Er ging alle Möglichkeiten, wie es laufen konnte, durch. Es machte ihn verrückt, dass das nichts war, was er von A bis Z planen konnte, sondern von der nicht vorhersehbaren Reaktion der Bekannten abhängig war. Er versuchte sich selber zu beruhigen, indem er sich sagte, dass es eh kommen würde, wie es kommt.

Er war gerade auf einer zweispurigen Autobahn mit 250 km/h unterwegs. Es war kaum noch Verkehr, um die Zeit waren die meisten Leute schon im Wochenende bei ihrer Familie. Er fuhr gerade um eine Kurve, dahinter sah er in noch weiter Entfernung einen LKW und dahinter ein langsameres Auto. Die weite Entfernung war schnell gefahren, aber kurz bevor er auf gleicher Höhe war, setzte der PKW den Blinker und begann, auf die linke Spur zu ziehen. Stefan wusste sofort, dass das nicht reichen wird…


Sonnendings

6. Februar 2011

Heute hatte dieses “Draußen”, von dem man immer wieder liest, Sonnendings im Angebot. Da hab ich natürlich zugeschlagen und war ein bisschen an der Mangfall unterwegs. Einfach die Natur genießen und den Gedanken freien Lauf lassen…

 

Das weckt Erinnerungen an den letzten Sommer und damit Lust auf den kommenden Frühling / Sommer…


X Construction – Lösungen Brücke 1 – 5

6. Februar 2011

Seit ich den kleinen Zeitkiller X Construction für Android vorgestellt habe, kommen recht häufig Leute auf der Suche nach Lösungen für das Spiel auf den Blog. Nun denn, hier mal Screenshots meiner Lösungen für die Brücken 1-5, natürlich ohne Garantie, dass die Konstruktionen auch bei euch funktionieren:


Rückfall in alte Zeiten

5. Februar 2011

Es begann Ende 2004, als ich das erste Mal alleine mit dem Zug weiter weg fuhr. Es ging von Berlin nach Zwickau. Auf der Rückfahrt nahm ich ab Leipzig den ICE, den ich für einen ICE 3 hielt. Es war natürlich ein ICE-T, wie ich dann später im Internetz rausgefunden habe. So fing ich an, mich für Züge und die Welt der Eisenbahn zu interessieren, immer mehr Dinge zu dem Thema zu lesen, in Foren rumzuwildern, etc. Ich rutschte so mehr und mehr in die Szene rein, stellte mich mit meiner kleinen Digitalkamera an diverse Streckenstellen und fotografierte, was vorbeikam. Mein Hauptinteresse war aber immer das eigentliche Fahren, vorzugsweise natürlich im Fernverkehr, also im IC und ICE. Es war eine lustige Zeit, ich habe wahnsinnig viele Menschen kennengelernt und bin viel rumgekommen. Ab Mai 2007 hatte ich dann eine BahnCard 100, also quasi die Flatrate. Ich konnte überall in Deutschland jederzeit in jeden Zug einsteigen und hinfahren, wo ich wollte. Als Ende 2008 das Chaos bei der DB mit den ICEs begann, wurde es mir jedoch zu viel, die DB war einfach kein verlässliches Reisemittel mehr und ich bin komplett aufs Auto umgestiegen. Insgesamt bin ich während meiner Bahn-Zeit über 200.000 Kilometer mit dem Zug durch Deutschland, Österreich, Belgien, Niederlande und die Schweiz gefahren. Spitzenmonat war der Mai 2008 mit 13.000 km. Die BC100 hat natürlich große Vorteile gegenüber dem Auto, da sie nur eine monatliche Pauschale kostet und man nicht von Benzinpreisen abhängig ist. So kann man viel mehr fahren, was ich auch gut ausgenutzt habe: Mal ein Tagesausflug von München nach Hamburg, mal kurz nach Feierabend von Stuttgart nach Köln und so weiter. Dass ich mich mit vielen Hintergründen des Systems Eisenbahn sehr gut auskannte, hat viele Fahrten deutlich angenehmer gemacht.

Seit ich aufs Auto umgestiegen bin, bin ich nur ein Mal mit einem Fernverkehrszug gefahren, von Rosenheim nach Augsburg. Jetzt habe ich aber für Ende Februar Bahnkarten für Rosenheim-Berlin und zurück gekauft. Ich werde also wieder eine weite Strecke mit dem Zug zurücklegen und bin echt gespannt, wie das wird… Das Chaos hat die DB ja in den letzten 3 Jahren nicht wirklich beseitigen können und die GDL hat auch wieder einmal einen Warnstreik angekündigt… Und alleine die Reisezeitunterschiede sind schockierend: Mit dem Zug brauche ich vom Bahnhof Rosenheim zum Bahnhof Berlin-Südkreuz 7:03 Stunden und da muss ich vorher noch zum Bahnhof hin und in Berlin dann vom Bahnhof zum eigentlichen Zielort. Mit dem Auto bin ich die Strecke letzten Sonntag in 3:47 Stunden, also fast der Hälfte, gefahren. Von Haustür zu Haustür. Dafür kann ich in der Bahn natürlich am Laptop arbeiten oder Sachen für den Blog schreiben. Ich werde berichten ;-)


Rammstein feat. Krümelmonster

5. Februar 2011

Ja, jajajajajaja, oh jaaaa… Ich kann einfach nicht aufhören, dieses Lied zu hören. Sooo geil!


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